Verlangen ist rotgold

Ich verschwinde in einer Welt aus dunklem Glitzer und löchrigem Gestein. Um mich herum hat Nebel Einzug gehalten, gesprenkelt von verschwommenen Neonfarbtupfern. Meine Augen senken sich auf Pixelgewitter hinab, bevor sie sich unter dem Genuss von Blut und Honig schließen, welchen du mir mit erhabenen Fingerspitzen zuführst. Dunkles Kupfer verklebt mir die Sinne und Blicke streifen mich wie Federn. Sie kitzeln, aber warum bringen sie mich dann zum heulen? Und wie kann es sein, dass man etwas lernen muss, was man ständig jemandem vollkommen richtig beibringt? Meister fallen nicht vom Himmel. Aber woher denn sonst? Sie fallen aus der Hölle, deswegen sind sie auch vom Wahnsinn getrieben. Teufel, die fallen vom Himmel, einfach so. Ständig. Wie soll ich dir glauben, dass du keiner bist, wenn du doch eindeutig ein Wesen aus göttlichen Reichen bist? Ich glaube keine Lügen mehr, nur weil ich sie mir als einzige Wahrheit wünsche.

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