Kinder des Kosmos

Flieg einfach vorbei am zweiten Stern rechts und dann immer geradeaus bis zur Morgendämmerung! – Peter Pan.

Der Kosmos ist in uns. Wir sind in ihm, also sind wir genauso aus Sternenstaub gemacht wie er. Jemand sagte mal, im Weltall existieren keine Gefühle, doch für mich sind die Sterne die gemalte Sehnsucht und die endlose Weite synonym mit Hoffnung. Jemand der hofft, hat keine Lösung, er sieht einen Sinn. Während ich also über den Sinn des Lebens grübele und in das Universum blicke, bekomme ich gleichzeitig die Antwort darauf. Ein Raum mit so vielen Möglichkeiten, hat einfach zu viel Sinn für ein kleines Staubkörnchen. Ich bin überwältigt von dem Blick in so viel Weite, dahin will ich ausbrechen. Will eintauchen in so viel Sinn, dadurch fliegen bis zum Morgengrauen und darüber hinaus. Wenn ich meinem Kind eine Gabe schenken könnte, ich würde Neugier nehmen.
Ein nach außen gerichteter Geist kann nur Sehnsucht empfinden, ein nach innen gerichteter findet Ruhe. Ein ruhiger Geist kann nicht neugierig sein. Die meisten Beziehungen scheitern wohl daran, dass sie einander immer anschauen, dabei muss man vielleicht einfach nur in dieselbe Richtung blicken. In dieselbe Richtung fliegen.
Ich glaube, ich mache dich kaputt. Aber ich zerbreche am Zögern.

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