Summertime sadness & midnighttrouble

Die Nachtluft kratzt mein Innerstes auf und die Wunden sind so klaftertief, dass ich nicht nach treffenden Formulierungen dafür graben möchte.

Spätsommer riecht nach süßer Asche. Die Trümmer meiner Träume aber auch. Du hältst mich fest, wenn ich der weichenden Sonne hinterherlaufe. Bis zum Gott erbarmen. Du strahlst Sicherheit aus, die mich trotzdem warm hält. Auch Nachts; Wenn ich über Steine laufe, die mir im Weg sind, und irgendwann mal Stücke meiner Träume waren. Manchmal frage ich mich, zu welchem sie wohl gehörten. Ich glaube, sie erodieren eines Tages durch dein Odem, lassen das Relief verlustig gehen, welches summertime sadness auf ihnen hinterlassen hat und midnighttrouble in mir. Hauch mir Leben ein.
Aber bitte lass mich danach nicht los.
Man kann leicht über Traumleichen gehen, aber einfach ist es sicher nicht.

I count my demons as they dance around my bed
I feel them breathing down my neck, it never ends
Tied up in bondage and I’m tired of giving in
I’m bleeding freedom through the stitches in my skin

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