Auf der anderen Seite des Regenbogens 🌈🤴🏼

Auch ich war vom Treiben ergriffen, ewig in Auflösung gehalten. Auch ich empfing Identität durch meinen Körper.
Und was dich angeht, Leben, so sehe ich dich als Überbleibsel vieler Tode. Sicher bin auch ich selbst schon zehntausend Mal gestorben.
– Walt Whitman

Ich erschrecke mich vor meinem Selbst im Spiegelbild. Und vor den  Medizinstudenten dahinten. Sie standen doch genau dort, wo ich stand. Auf dem Pausenhof mit null Bock auf irgendwas. Wir hatten alle die gleichen Chancen, nicht wahr? Zwischen verbrennendem Tabak und dem Duft geköpfter Tulpen in kleinen Gläsern mittig der Bar, fühle ich mich wie Audrey Hepburn. Ich will nur ein Herz und eine Krone. Ein geklautes Herz wieder zu erlangen ist schwierig. Eine verlorene Krone lässt sich leichter ersetzen.

Ich habe Liebe für jeden Grashalm und jedes Blütenblatt übrig und darüber hinaus. Ich gebe gerne von allem, was man im Überfluss hat. Das Lächeln ist die Krone deines Bewusstseins und sie macht dich zur wahren Gebieterin über den Fleck Boden auf dem du dich gerade bewegst. Jedem Ding das du berührst, entspringt ein Regenbogen, wenn du nur deine Krone trägst.

Ich habe keine Angst. Und vielleicht auch kein Herz, aber aus meiner Brust sprießen Knospen, weil ich so dankbar bin. Liebe oder hasse mich, beides lässt den Frühling in mir Einzug halten. Die Erde schenkt mir Leben, weil ich es schätze. Die Liebe schenkt mir Unverwundbarkeit, solange ich sie in jeden Augen erblicke. Meine Träume sind wie die Zeit, du kannst sie nicht brechen, selbst wenn du jede Uhr auf diesem Planeten zerstörst.

Du machst mich nicht kaputt. I am a motherfucking princess und ich stehe auf der anderen Seite des Regenbogens, wo ich über meine Träume gebiete.
Bis zum Ende jeder Zeit.

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